Luis Martin Schick

Hintergrund

Vor VertexWare war ich vier Jahre beim Hersteller Kleiberit als Softwareentwickler im dualen Studium tätig. Ich habe den Ablauf der Ressourcenbestellung neu gestaltet, rollenbasierte Berechtigungen für mehr als 500 Mitarbeitende umgesetzt, Laboraufzeichnungen digitalisiert und eine Legacy-BBJ-Anwendung betreut.

Seit 2023 arbeite ich über VertexWare an SIB-BW2, einer Anwendung der öffentlichen Verwaltung für Straßeninfrastruktur. Ich habe rund 30 Berichte umgesetzt, und die Berichtserstellung ist heute etwa 60 % schneller. Außerdem habe ich das zentrale Migrationstool für den ASB-ING-Standard entwickelt, das bei Bedarf weiterhin Tausende Bauwerke überführt, und ich arbeite an der Umstellung von Java 8/Karaf auf Java 21/Spring Boot.

Neben dem Code schreibe ich die technische Dokumentation und stimme mich auf Deutsch mit den Beteiligten ab.

Meine persönliche Website

So arbeite ich

  • Umfang. Umfang und Annahmen halte ich vor dem Entwicklungsstart schriftlich fest.
  • Tests. Sie testen kleine, lauffähige Versionen, bevor ich mit dem nächsten Teil weitermache.
  • Übergabe. Sie erhalten den vereinbarten Quellcode und die Dokumentation.
  • Wartung. Nach dem Start übergebe ich die Anwendung oder betreue sie im Rahmen einer vereinbarten Wartung weiter.
  • Spezialisten. Den Großteil des Codes schreibe ich selbst. Braucht ein Projekt Fachwissen, das ich nicht habe, ziehe ich Spezialisten hinzu, mit denen ich bereits zusammengearbeitet habe.

Was ich selbst betreibe

Diese Website, LIMS by VXW und die öffentliche Demo laufen auf drei Servern in der EU, die ich selbst eingerichtet habe und betreue: zwei virtuellen Servern und einem dedizierten Server. Jede Codeänderung durchläuft eine automatische Build- und Deployment-Pipeline (CI/CD), die sie als Docker-Container ausliefert, mit Build-Limits, damit ein neues Deployment die laufenden Anwendungen nicht ausbremst. Die Daten der LIMS-Demo werden jeden Tag zurückgesetzt. Abgesehen von geplanten Wartungen und Updates ist in den letzten zwei Jahren keiner der Server ausgefallen.

Dasselbe Setup nutze ich, wenn ein Kunde seine Anwendung bei mir hosten möchte. Kundenanwendungen haben dabei Vorrang vor meinen eigenen. Soll Ihre IT oder ein anderer Anbieter den Betrieb übernehmen, übergebe ich die Container und die Deployment-Dokumentation.

Hosting, Zugriff und Daten

  • Standort. Meine Server stehen in Rechenzentren in Deutschland und Finnland.
  • Datenbank. Idealerweise nutzt die Anwendung von Anfang an Ihre eigene PostgreSQL-Datenbank. Hoste ich sie, erhalten Sie auf Anfrage einen vollständigen Export (pg_dump).
  • Backups. Kundendaten werden nach dem Plan gesichert, den wir zu Beginn vereinbaren.
  • Zugriff. Sie legen mir ein eigenes Konto auf Ihren Systemen an, und ich stimme mit Ihnen ab, was ich dort tue. Wo möglich, beschränke ich mich auf Deployments.
  • Änderungen. Vor der Umsetzung kann ich mehrere Varianten oder Mockups zeigen. Sie legen fest, wie eine Änderung freigegeben wird, bevor sie live geht.
  • Tests. Vor jedem Deployment laufen automatische Tests in der Pipeline, und Sie können die Ergebnisse einsehen.
  • Monitoring. Fällt eine Anwendung aus, die ich hoste, werde ich alarmiert und informiere Sie innerhalb einer vereinbarten Frist.
  • Testdaten. Ob ich mit echten, anonymisierten oder erfundenen Daten entwickle, hängt von Ihren Anforderungen ab.

Vertrag, Rechnung und Datenschutz

  • Die VertexWare OÜ ist ein estnisches Unternehmen. Für alle Aufträge gelten EU-Recht und die DSGVO.
  • Verträge auf Deutsch, Englisch oder Spanisch.
  • Rechnungen in Euro. Unternehmen in anderen EU-Ländern erhalten Rechnungen im Reverse-Charge-Verfahren.
  • Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist möglich, wenn ich personenbezogene Daten für Sie verarbeite.
  • Hosting standardmäßig in der EU.

Lohnt es sich, Ihren Prozess oder Ihre Software genauer anzusehen?

Ein kurzes Gespräch reicht, um zu klären, ob ein Audit, eine kleine Umsetzung oder bewusst keine Individualsoftware der richtige nächste Schritt ist.